Konzept

Leitidee

Unsere pädagogische Arbeit fußt auf der konstruktiven Zusammenarbeit unseres Teams. Wir tauschen uns miteinander aus, gehen in die Reflexion und verteilen Aufgaben. Um als Team zu wachsen, blicken wir regelmäßig zurück und zugleich mit voller Kraft voraus. Auf diesem Wege entwickeln wir derzeit unsere Leitidee, die uns in Zukunft wegweisend begleiten wird. Wir freuen uns darauf, bald noch mehr Einblicke in die Kita Taka-Tuka-Land ermöglichen zu können. Gemeinsam mit den Kindern begeben wir uns auf eine spannende und wunderschöne „Entwicklungsreise“. 

Ziele

„Ich glaube, dass Erziehung Liebe zum Ziel haben muss!“ erklärte einst Astrid Lindgren, deren lebensfrohe Figuren um Pippi Langstrumpf, dem stärksten Mädchen der Welt, unsere Kita prägen. Auch für uns besteht das wichtigste Ziel darin, eine vertrauensvolle Beziehung zwischen den Kindern und den pädagogischen Fachkräften aufzubauen. Gerade die jüngsten Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren benötigen die enge Begleitung durch eine Vertrauensperson. So können sie sicher und beschützt ihre Umwelt erkunden und Abenteuer erleben. 

PÄDAGOGISCHER ANSATZ

Wir stecken den Rahmen ab, in dem sich Kinder emotional und körperlich geborgen fühlen, und schaffen gleichzeitig Räume, in denen sie unbeschwert sein können. Dazu holen wir jedes Kind dort ab, wo es aktuell steht. Wir begeben uns auf Augenhöhe mit den Kindern, nehmen sie in ihrer Entwicklung wahr und können sie dementsprechend begleiten. Dem „Begleiten“ messen wir große Bedeutung bei. In unserem pädagogischen Ansatz sehen wir uns als Entwicklungsbegleiter, die den Kindern zur Seite stehen und ihnen bei Bedarf helfen.

Uns geht es grundsätzlich darum, jedes Kind als individuelles Subjekt zu betrachten, das ein Recht darauf hat, an Entscheidungen, die es persönlich betreffen, beteiligt zu werden. Die Kinder sollen frei ihre Ideen und Wünsche äußern. Sie zeigen uns, wie sie bestimmte Dinge finden und wir reagieren darauf.

Mehrere Mitarbeiterinnen unseres Teams haben eine umfangreiche Fortbildung zur Klangsschalenpädagogik absolviert. Die Klangschale binden wir vielfach in unsere tägliche Arbeit ein.

Kooperation mit den Eltern

Früher begegnete uns des Öfteren der Begriff „Elternarbeit“. Heutzutage wird zumeist von einer „Elternpartnerschaft“ gesprochen, eine Wortwahl, die wesentlich besser zu unserem Verständnis der Kooperation passt. Die Interaktion zwischen Eltern und pädagogischen Fachkräften wird getragen von dem gemeinsamen Interesse, die Bildungs- und Entwicklungsprozesse des Kindes zu unterstützen und zu fördern.

In unserer Kindertagesstätte leben wir die Erziehungspartnerschaft durch:

  • Gespräche aller Art
  • Elternabende
  • Gemeinsame Aktivitäten mit Kindern und Eltern 
  • Elternvertretern des Elternbeirates

Wir setzen uns jeden Tag für eine konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen unserer Kindertagesstätte und den Eltern ein. Dies bedeutet auch, ein offenes Ohr für Beschwerden zu haben, Sorgen ernst zu nehmen und auf Bedenken einzugehen. 

Start in die KITA

Für Familien ist der Start in die Kindertagesstätte nicht nur der erste, sondern bestimmt auch der aufregendste Übergang, dem sie gegenüberstehen. Wir, das Team des Taka-Tuka-Landes, wollen diese aufregende Zeit intensiv begleiten und Ihnen, den Familien, die Möglichkeit bieten, uns und unsere Einrichtung näher kennenzulernen.

Bereits an den Anmeldetagen bieten wir die Möglichkeit an, dass Sie sich in unserer Einrichtung umschauen, Fragen stellen und sich natürlich auch schon bei uns anmelden können. Ende Juni, kurz bevor das neue KiTa-Jahr startet, bieten wir einen Elternabend an. Im Laufe dieses Abends stellen wir uns, Abläufe, unser Eingewöhnungsmodell, interne Regelungen usw. vor.

Im Juni/Juli findet jedes Jahr ein Schnuppernachmittag statt. An diesem Nachmittag laden wir Sie mit Ihrem Kind in die jeweiligen Gruppen ein. Hierbei ist uns wichtig, dass erste Kontakte geknüpft werden und wir uns gegenseitig kennenlernen können. Bevor es dann mit der Eingewöhnung richtig losgeht, laden wir Sie zu unserem Aufnahmegespräch ein. In diesem Gespräch kommen wir in einen Austausch, um bestmöglich auf die Eingewöhnung vorbereitet zu sein.

An nächster Stelle folgt die Eingewöhnung. Eine Eingewöhnung dauert circa 3 bis 4 Wochen. Diese Dauer variiert von Kind zu Kind und ist daher nur als Richtwert zu sehen. Wir gewöhnen die Kinder angelehnt an das Berliner Eingewöhnungsmodell ein. In den ersten drei Tagen, der sogenannten Grundphase, kommt das Kind mit der begleitenden Bezugsperson in die Einrichtung. Für je eine Stunde kann sich das Kind, gestärkt durch den sicheren Hafen der begleitenden Bezugsperson, an die neue Umgebung und die pädagogische Fachkraft, welche die Eingewöhnung begleitet, gewöhnen. Im weiteren Verlauf findet am vierten Tag die erste Trennung statt. Diese ist der ausschlaggebende Moment, der entscheidet, wie die Eingewöhnung weitergeht. Jedes Kind hat während der Eingewöhnung ein anderes Bedürfnis und das steht im Fokus. Von Tag zu Tag wird die Zeit, die das Kind ohne die begleitende Bezugsperson in der KiTa erlebt, verlängert. Neue Elemente (Morgenkreis, Frühstück, Mittagessen, Schlafen gehen, Ausflüge) kommen hinzu und werden zum ersten Mal erlebt. Die Eingewöhnung ist dann abgeschlossen, wenn die normale Betreuungszeit angestrebt ist und das Kind diese Zeit losgelöst erleben kann.

Abschließend findet das sogenannte Feedbackgespräch ungefähr 8-12 Wochen nach der Eingewöhnung statt. In diesem Gespräch wird die Zeit der Eingewöhnung nochmal in den Blick genommen. Folgender Spruch, den Pippi Langstrumpf mal gesagt hat, ist sehr passend, um den Start in die KiTa zu beschreiben: „Das habe ich noch nie zuvor versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe!“

Umsetzung

Strukturen, die zu Ritualen werden, vermitteln Sicherheit. Auf ihnen basiert unsere tägliche Arbeit.

Der Tagesablauf in der Gruppe „Herr Nilsson“

7:00 Uhr – 8:00 Uhr: Frühdienst

8:00 Uhr – 8:30 Uhr: Bringzeit

8:30 Uhr – 9:00 Uhr: Morgenkreis und gemeinsames Frühstück

9:00 Uhr – 11:20 Uhr: Freispiel, Angebote und Wickeln

11:20 Uhr – 11:30 Uhr: Aufräumen und Abholphase

11:30 Uhr – 12:00 Uhr: Mittagessen

Ab 12:00 Uhr:  Ruhephase (Schlafen, Ausruhen oder ruhiges Spiel)

14:45 Uhr: Snackpause

Ab 15:00 Uhr – 16:00 Uhr: Offene Abholphase mit Freispiel

Der Tagesablauf in der Gruppe „Kleiner Onkel“

7:00 Uhr – 8:00 Uhr: Frühdienst

8:00 Uhr – 8:30 Uhr: Bringzeit

8:30 Uhr – 9:00 Uhr: Morgenkreis und gemeinsames Frühstück

9:00 Uhr – 11:20 Uhr: Freispiel, Angebote und Wickeln

11:20 Uhr – 11:30 Uhr: Aufräumen und Abholphase

11:30 Uhr – 12:00 Uhr: Mittagessen

Ab 12:00 Uhr:  Ruhephase (Schlafen, Ausruhen oder ruhiges Spiel)

13:45 Uhr – 14:00 Uhr: Abholphase